QuicktimeMovie:Bundesverfassungsgerichtsurteil zur Pressefreiheit 2,4 MB 68 sec

Siehe auch Presseerklärung vom 28.Jan.04 von Bernd Joschko

Sie dürfen in bestimmten Fällen. Zumindest bei schweren Verbrechen, seien die Interessen der Strafverfolger höher zu bewerten, als die Pressefreiheit. Allerdings: Jeder Einzelfall muss genau geprüft werden. Auch im Fall des Baulöwen Jürgen Schneider wollte die Polizei von journalistischen Recherchen profitieren und überwachte das Telefon des ZDF-Journalisten Udo Frank, der dem Millionbetrüger auf der Fährte war. Das ZDF und die Sternjournalistin klagten gegen die Überwachungsmaßnahmen – doch ohne Erfolg. Eine Telefonüberwachung ist erlaubt – so das Gericht – aber nur, wenn es um die Aufklärung von schweren Straftaten geht und ein konkreter Tatverdacht besteht. Die betroffenen Journalisten sind da skeptisch. Sie befürchten, dass ihre Recherchen jetzt erheblich schwieriger werden.
Bei Kontakt mit Straftätern muss man jetzt davon ausgehen, dass die Polizei immer mithört. Ein gravierender Eingriff der freien Berichterstattung.
Zur Sicherung der Berichterstattung schlägt das Gericht deshalb vor, eine nachträgliche Kontrolle der Überwachung gesetzlich vorzusehen. Etwa durch Datenschutzbeauftragte oder parlamentarische Gremien.

Bernd Joschko: "Ob man dem Datenschutzbeauftragten alles zeigt"?.

Pressefreiheit

Wirksame neue Methoden und Verfahren sind immer eine Konkurrenz bzw. eine Gefahr zum bestehenden System. Jedes System ist darauf ausgelegt, sich selbst zu erhalten (Konservativ). Auch hier wirken die Gesetze der Synergetik und der Selbstorganisation. Daher kommen wirkende Erneuerungen immer vom Rande, niemals stellen sich Experten selbst in Frage – auch nicht im Gesundheitswesen, wo es sogar mittlerweile eine alternative, komplementäre, ganzheitliche und auch Neue Medizin gibt.

Selbstheilung als Therapiemethode wurde noch nie untersucht – alles spricht von Heilung. Was kann der Facharzt, der Experte das Gesundheitswesen usw. tun? Aber muß nicht die Frage lauten: Was kann der Einzelne Betroffene tun? Vielleicht ist er der Wichtigste und weiß es nicht?

Bernd Joschko hat mit seiner Synergetik Therapie einen kreativen Beitrag zur Erforschung von Gesetzmäßigkeiten zur Selbstheilung getan. Daher tritt er auch vehement für ein "Recht auf Selbstheilung" ein. Er hat in der Vergangenheit seinen Beitrag zur Aufdeckung von Presserechtsverletzungen getan und dazu beigetragen, das Rasterfahndungsmethoden für Fotoreporter eingestellt wurden. Er geht davon aus, das die freie Presse ihn bei seiner Arbeit ebenso unterstützt, da Reporter immer für Wahrhaftigkeit und Freiheit des Einzelnen eintreten sollten.

Von daher begrüßen wir jeden journalistischen Beitrag, der über die Wirkungen zur Selbstheilung berichtet - den einzelnen Menschen in seinem so Sein wieder in den Mittelpunkt stellt. In der "Main-Stream-Presse" werden Sie nichts darüber lesen. Die Arbeit der Synergetik Therapeuten mit ihren Klienten, ist in diesem Sinne wie therapeutische Seelsorge zu verstehen. Dem Einzelnen helfen, ohne ihn zu bevormunden. Dieser Bereich der seelischen Betreuung liegt im Gesundheitswesen brach, oftmals wird ein "Seelsorger" nur noch zur Sterbebegleitung gerufen. Krankheiten entstehen nicht von aussen, vom "Schicksal" aufgedrückt, sondern sind Ausdruck nicht gelebten Lebens oder unverarbeiteter Konflikte.

Dr. Hamer mit seiner "Neuen Medizin" ist ein Beispiel dafür, wie moderne Erkenntnisunterdrückung funktioniert, die Anzahl der Stammtische in Deutschland wächst rapide, indem sich Menschen über diese Sichtweise der "Neuen Medizin" informieren. Auch die ehemalige "DDR" konnte nicht mit Erkenntnisunterdrückung überleben, sondern produzierte gerade dadurch den beschleunigten Verfall.

Der bekannte Wissenschaftstheoretiker Thomas Kuhn wies darauf hin, daß Veränderungen eines herrschenden Forschungsparadigmas nie vom Zentrum, vom Mainstream“ ausgehen, sondern immer vom Rand: Der Rand, die Außenseiter, die „Geächteten“ sind diejenigen Mitglieder der (wissenschaftlichen oder allgemeinen) Gesellswchaft, die Neues wahrnehmen oder entstehen lassen: hier werden Normverletzungen entdeckt, Verstöße gegen die angeblichen Gesetzmäßigkeiten, welche auf lange Sicht zu einer Veränderung der weltanschaulichen Grundannahmen zwingen.

Andritzky, Leiter des Internationalen Instituts für Kulturvergleichende Therapieformen in Düsseldorf, betont in seinem Buch "Vielfalt in der Therapie", daß die "Klienten-/Patientenzufriedenheit bei den alternativen Verfahren höher ist als bei anerkannten Methoden". (Adritzky: "Vielfalt in der Therapie, Berlin 1999). Daher werden diese neuen ganzheitlichen Ansätze massiv als Bedrohung erlebt und bekämpft. Adritzky und Sauer beurteilen den Gegenwind gegenüber neuen alternativen Therapierichtungen so:
"Der kreative Mensch widerspricht bei seinem Vorstoß ins Unbekannte immer der Mehrheit. Kreativität ist oftmals gleichbedeutend mit sozialer Isolation. ... Jede neue Idee macht ihren Erfinder zur Minorität des Einzelgängers" (Sauer 1999) "Die Forderung nach "Anerkennung durch die Mehrheit" würde in der Konsequenz jede praktische Weiterentwicklung psychotherapeutischer Techniken und Settings unterbinden." (Andritzky ‘99)

„Wer heilt hat Recht“ und „die Menschen stimmen mit den Füßen ab“, heißt es vereinfacht. Dies bedeutet, Fortschritt läßt sich nie auf Dauer unterdrücken. Das gesamte Gesundheitssystem ist davon betroffen. Nicht nur die Unbezahlbarkeit der schulmedizinischen „Heilung“ ist der wichtigste Aspekt in der Erneuerung, sondern dass der individuelle Mensch als ganzheitliches selbst handelndes Wesen wieder in den Mittelpunkt gehört - Körper, Geist und Seele wirken immer zusammen!

In den letzten fünfzig Jahren hat die Behandlung und Pflege kranker Menschen eine zunehmende Spezialisierung erfahren. Die einzelnen Fachrichtungen schotten sich gegenseitig ab und weigern sich, in Bereiche einzugreifen, für die sie sich nicht zuständig halten. Es gibt mittlerweile an die hundert Facharztrichtungen und Spezialisierungen. Gesundheitsfürsorge aber darf sich nicht auf die Frage beschränken, ob nun dieser oder jener Körperteil betroffen ist, sondern muß sich vielmehr mit der Wechselbeziehung zwischen Körper, Geist und Seele befassen — zwischen Maschine, Computer und Pilot also. Gesundheit ist stets mehr als die Summe ihrer Einzelaspekte.

Es geht um das Leben, und das ist mehr als Chemie und Apparatemedizin. Angesichts der Unzufriedenheit mit der medikamentösen Therapie, die die Symptome behandelt, aber nicht die Ursache, wenden sich immer mehr Menschen alternativen Therapien zu: Therapien, die das Zusammenwirken von Körper und Geist‘ (das denkende Bewußtsein) in den Vordergrund stellen. Durch die Synergetik Therapie kommt man aber noch in viel tiefere Schichten des Bewusstseins und somit wird die Verursacherebene von Krankheiten wieder in ein besonderes Licht der Aufmerksamkeit gerückt. Automatisch bekommt nun der Klient wieder höhere Selbstverantwortung für seine Gesundheit. Er wird Verursacher.

Die im Bereich der alternativen und ergänzenden Medizin tätigen Therapeuten sind dabei, die Arbeit zu machen, die früher als ausschließliche Domäne der Allgemeinärzte galt. Sie erkennen die Bedeutung der Beziehung zwischen Arzt und Patient und wissen, daß es ohne Vertrauen in den Therapeuten keine Genesung, keine Heilung geben kann. Der Therapeut wird zum Wegbegleiter, das Machtgefälle löst sich auf. Doch Ver- und Zutrauen kommen nicht von allein; sie müssen zu einer Beziehung ausgebaut werden. Reputation allein genügt nicht. Jeder Patient/Klient muß individuell betrachtet werden. Daher sind Synergetik Therapeuten als kompetente Wegbegleiter hervorragend geeignet. Sie sind aber viel mehr wie moderne Seelsorger, sie kennen Wirkungsgesetze der Selbstheilung. Sie sind dabei, sich als neue Berufsgruppe zu etablieren und ausgleichend zu wirken.

Synergetik Therapeuten werden zur 4. Kraft im Gesundheitswesen, indem der kranke individuelle Mensch wieder im Mittelpunkt steht.

Wir danken jedem Menschen, der den einzelnen Menschen wieder achtet und respektiert - unabhängig von seinem individuellen Weg nach Selbstverantwortung und Selbständigkeit. Niemand soll gezwungen werden, nach der herrschenden Sichtweise von gesellschaftlichen Denksystemen zu leben oder seine Krankheit zu bekämpfen. Jeder ist Verantwortlich für sich und seine Gesundheit.